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Presse über uns
Hier finden Sie folgende Presseartikel über uns:
Kohrener Markenzeichen: Fasching
Seit 35 Jahren werden in der Töpferstadt imposante Programme auf die Beine gestellt
Kohren-Sahlis. „Kohren – Großes Kino“ wählten die Mitglieder des Kohrener Kulturfreundevereins als Motto ihrer nunmehr 35. Saison. Auch über die eigenen dreieinhalb Jahrzehnte hätten sie dabei bestimmt einen preisverdächtigen Streifen drehen können. Denn was hier Jahr für Jahr – und längst nicht nur zur Faschingszeit – ehrenamtlich in Sachen Spaß auf die Beine gestellt wird, zählt unbestritten zu den Markenzeichen der Töpferstadt.
Von THOMAS LANG
Inzwischen setzen derzeit 58 Mitglieder fort, was im Februar 1976 mit einem Alt-Kohrener Fasching in der „Mittelmühle“ begann: alljährliche
Faschingsveranstaltungen der einstigen Kulturbundgruppe, die seit 1992 unter dem Namen Kohrener Kulturfreundeverein firmiert. „Zu den 58 Mitstreitern kommen noch die Kinder der beiden Garden, die von Peggy Ullrich trainiert werden. In diesem Jahr haben wir zwei Gardegruppen, eine mit Sechs- bis Neunjährigen, die Größeren zwischen zehn und 14 Jahren“, kann Elke Henschel mit berechtigtem Stolz verkünden.
Auch sie ist gewissermaßen ein Kind des Kohrener Karnevals, steht seit 2002 in der Bütt, leitet seit nunmehr fünf Jahren als Präsidentin die Geschicke des Vereins. Und sie hat nicht nur an den Garden, sondern an vielen Aktiven in der Truppe ihre Freude. So müssen die Töpferstädter Narren um Nachwuchs nicht bangen. „Wir haben sogar zwei Jugendgruppen, die wir scherzhafterweise als ,alte‘ und als ,junge‘ Jugend unterscheiden. Die gestalten allein Programmbeiträge. Allerdings müssen auch die natürlich durch die strenge Zensur der Präsidentin“, lässt Henschel einen Blick hinter die Kulissen zu. Ansonsten wird an dem jahrzehntelangen Ritual festgehalten, dass am 11.11. das Motto der Saison bekannt gegeben wird und dann für die einzelnen Gruppen das Sinnieren und die Proben starten, um dazu etwas Lustiges beizusteuern. Ohne schon zu viel zu verraten: Im Jubiläumsjahr kann sich das Publikum unter anderem auf Filmklassiker wie „Sissi“, „Die Wilden aus dem Westen“ oder Charlie Chaplin freuen. Erstmals flimmert das im Saal des Oldtimervereins Terpitz wie zudem traditionell im „Jägerhaus“ Streitwald“ über die Leinwand.
Doch das Treiben der Kulturfreunde reduziert sich keineswegs auf die närrischen Monate. Ihre Auftritte beim Töpferfest, wo sie mehrmals den Abend der Vereine mitgestalteten und beispielsweise 2006 mit einem Kohrener Märchen das Festzelt zum Kochen brachten, das Organisieren des Martinsumzugs am 11.11. gemeinsam mit anderen Partnern oder die alljährlichen Osterspaziergänge gehören ebenso zum Vereinsleben wie die „kulturellen Glückwünsche“ zu runden Geburtstagen oder ähnlichen Jubiläen von Vereinsmitgliedern. „Im vorigen Jahr war das besonders intensiv“, so Henschel. „Zwei Hochzeiten, eine Silberhochzeit und mehrere runde Geburtstage ließen uns kaum Zeit zum Atemholen.“ Der letzte Auftritt ist erst wenige Tage her, als bei der goldenen Hochzeit von Christa und Gert Winkler die „Stars der Volksmusik“ im Saal des Oldtimervereins Terpitz gastierten, von Carmen Nebel charmant avisiert. Eines gibt es bei den Kulturfreunden nicht: Wiederholungen! „Alle Programme sind individuell“, so Henschel.
Hat man nach solch einer langen aktiven Zeit überhaupt noch Ideen? „Klar, die gehen uns nicht aus. Zumal wir ja aus dem täglichen Leben reichlich Nahrung erhalten“ ist die Präsidentin sicher. So ist also auch im 35. Jahr das letzte närrische Wort noch nicht gesprochen.
Nicht nur Faschingsprogramme gestalten die Kohrener Kulturfreunde, sondern warten zu Festen und Feiern auch mit Einlagen auf, wie hier kürzlich bei einer goldenen Hochzeit als „Stars der Volksmusik“.
© Leipziger Volkszeitung - Lokalteil Borna/Geithain vom 01.02.2011, Seite 18 (ungekürzt)
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Saisonfinale für alle Faschingsfreunde steht bevor
Karnevalsvereine der Region Geithain sind gerüstet / Zahlreiche Jubiläen stehen ins Haus
Region Geithain (tl). Am Wochenende wird es für ausnahmslos alle Karnevalsvereine der Region ernst. Die Generalproben sind Geschichte, die Bühnen und Säle geschmückt: Das Finale der Saison 2010/11 kann steigen.
[...] Unübersehbar ist am neuen Spielort der Kohren-Sahliser Kulturfreunde – dem Saal im Domizil des Oldtimervereins Terpitz – schon von außen, dass es diesmal um großes Kino geht. Dafür haben die Mitglieder des Vereins, der auf 35 Jahre seines Bestehens zurückschauen kann, am Wochenende gesorgt. Man darf also auf den Sonnabend gespannt sein. Eine weitere Kinovorstellung gibt es am 5. März im „Jägerhaus“ Streitwald, am gleichen Ort dann einen Tag später Seniorenkino. Alle Veranstaltungen der Kohrener sind ausverkauft. [...]
© Leipziger Volkszeitung - Lokalteil Borna/Geithain vom 23.02.2011, Seite 20 (Ausschnitt)
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Blockbuster begeistern Faschingspublikum
Premiere für „Großes Kino“ der Kohrener Kulturfreunde am Sonnabend im Saal des Oldtimervereins in Terpitz
Terpitz/Streitwald (tl). „Ein ausverkauftes Haus, ein tolles Publikum und hochmotivierte Künstler“, so resümiert die Vereinsvorsitzende der Kohrener Kulturfreunde, Elke Henschel, die erste Faschingsveranstaltung der Saison am Sonnabend. Die närrischen Besucher erlebten in Kohren wahrlich „Großes Kino“, so wie es das Saisonmotto versprach. Der Saal des Oldtimervereins in Terpitz bot sich in diesem Jahr erstmals den Faschingsmachern als Spielstätte an und wurde in einen spektakulären Kinosaal verwandelt.
Selbst die Büttenrede war nicht nur ein Ohren- sondern auch Augenschmaus. Denn passend zu den gereimten Spitzfindigkeiten konnten die närrischen Kinobesucher das Gesagte auf humoristische Weise an der Leinwand in Augenschein nehmen.
Und was gehört zu einer professionellen Kinopremiere dazu? Natürlich der rote Teppich und jede Menge Paparazzi. Auch das bot sich den Stars der Kinonacht. Das Narrenvolk wurde beim Betreten der Event-Halle mit Mikrofon und Kamera regelrecht verfolgt. Im eigens dafür eingerichteten Filmstudio produzierte ein nicht genannt werden wollender hochkarätiger Filmemacher einen aktuellen Kurzfilm, der dem Publikum noch am Abend präsentiert wurde.
Und dann ging es los: Die Narrenschar begeisterte mit einem Blockbuster – früher hieß es Kassenschlager – nach dem anderen das Publikum. Vom Filmdreh angefangen über Szenen aus Streifen wie „Das Leben in Kohren“, „Lissi und der wilde Kaiser“, „Charly Chaplin“, „James Bond“, „Fluch der Karibik“, und „Polizeiruf 110“ bis hin zum immer wiehernden Amtsschimmel aus dem „Schuh des Manitu“ begeisterten die Karnevalsfreunde das Publikum und wurden mit viel Applaus belohnt.
„Übrigens betreibt unser Verein das Faschingsgeschäft nun schon seit 35 Jahren, und doch gehören Lampenfieber und Aufregung selbst bei den ,alten Hasen‘ genauso dazu wie bei den kleinen Gardetänzerinnen, die zum ersten Male auf der Karnevalsbühne standen“, so Henschel.
© Leipziger Volkszeitung - Lokalteil Borna/Geithain vom 01.03.2011, Seite 20 (ungekürzt)
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Das Geheimnis ist gelüftet
Kohrener Kulturfreunde finden Osterhasenversteck
Kohren-Sahlis/Geithain (tl). Seit 15 Jahren gehen die Kohrener Kulturfreunde immer am Gründonnerstag auf die Suche nach Meister Lampe. Und jedes Jahr sind sie fündig geworden. Egal, ob im Leinawald, im Streitwald, in Gnandstein, im thüringischen Altenburg oder auch in Kohren-Sahlis – der Osterhase war stets dabei. Ostereier, Osterbrot und selbstverständlich Osterwasser von bester Qualität spendierte er reichlich. Nun ist auch in Geithain das jahrelange Geheimnis endlich gelüftet worden, wo der Osterhase sein Versteck hat. In dieser Mission reisten extra die Kohrener Karnevalisten an und können den Geithainern kundtun: „Meister Lampe wohnt in Geithains Untergrund, nämlich in den Unterirdischen Gängen.“ Wie er den Kohrener Kulturfreunden berichtete, residiert er bereits 825 Jahre in den Gängen. Aber dieses stolze Alter sahen sie ihm vorgestern nicht an.
© Leipziger Volkszeitung - Lokalteil Borna/Geithain vom 23.04.2011, Seite 22 (ungekürzt)
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